Marler Chemieparkbetreiber EVONIK gibt Großspenden an SPD und CDU

Rechzeitig zur kalten Jahreszeit gibt es wieder einen warmen Geldregen für SPD und CDU.  Evonik, Betreiber des Chemieparks in Marl spendete wieder erhebliche Summen an Parteien.   SPD und CDU erhielten je 80.000 Euro im November von der Evonik Industries AG.  Diese Großspenden hat jetzt der Bundestag veröffentlicht.
Aktuelle Unternehmensspenden (über 50.000 €):
Evonik Industries AG an SPD: 80.000 Euro (13.11.2017) 
Evonik Industries AG an CDU: 80.000 Euro (13.11.2017) 
Verband der Chemischen Industrie e. V. an SPD: 70.000 Euro (11.08.2017) 
Quelle: bundestag.de.

Neue Großspenden: Evonik zahlte CDU und SPD je 80.000 Euro

In den ersten Wochen nach der Bundestagswahl haben sich Unternehmen und Wirtschaftsverbände mit Zahlungen an Parteien zurückgehalten, nun melden CDU und SPD erstmals wieder Spendeneingänge. Beide Parteien erhielten je 80.000 Euro von der Evonik Industries AG, die in den Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien tätig ist.
Dazu gab es vom Verband der Chemischen Industrie e. V. an die  SPD  70.000 Euro.
Seit Jahresbeginn haben Unternehmen und Verbände den Parteien rund 1,8 Mio. Euro an Großspenden zukommen lassen. 

Parteispenden und Parteisponsoring sind beliebte Mittel der politischen Landschaftspflege.

Unternehmen spenden große Summen an die Parteien und beeinflussen auf diese Weise Politik in ihrem Sinne. Doch in einer Demokratie darf politischer Einfluss nicht vom Geld abhängen.Daher müssen Unternehmensspenden an Parteien genau wie in Spanien oder Frankreich verboten werden.

In der Vergangenheit sind immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen hohe Summen so gestückelt wurden, dass sie unter der Veröffentlichungsgrenze von 10.000 Euro blieben.

Bürger in Marl Drewer wehren sich gegen Vernichtung von Grün- und Erholungsflächen

 

Bürgerinitiative Drewer-Süd / rote Karte für Rudimo
Bürgerinitiative Drewer-Süd / rote Karte für Rudimo

 

 

Bürger und betroffenen Anwohner haben zur Verhinderung eines Baugebietes auf dem Felde gegenüber der Brandenburgischen Straße, zwischen Wellerfeldweg und Langehegge eine Initiative gegründet. Dort haben Bodensondierungen stattgefunden.  Auf Nachfrage bei den Mitarbeitern des durchführenden Unternehmens wurde die Auskunft erteilt, dass so wörtlich „hier ein Baugebiet hin soll“.  Nach weiteren Recherchen steht nun fest, dass Herr Schulte-Kemper hier ein Baugebiet errichten will.

Die Bürger sind gegen dieses Baugebiet und werden zur Not gegen sämtliche Maßnahmen klagen.  Auch werden sie bei Fortschritt der Maßnahmen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen gegen die Errichtung eines Neubaugebietes durchführen. Sie sehen dieses Baugebiet als eine Zerstörung der wertvollen verbliebenen Grün- und Erholungsflächen in Marl an.

Soll Naherholungsgebiet für ein Baugebiet weichen

Noch vor kurzem wurden Bürgerbefragungen im Rahmen des ISEK durchgeführt.  Auf der Versammlung für Drewer-Süd wurde einhellig die Auffassung vertreten, dass der Stadtteil in seinem Naherholungswert erhalten und gefördert werden soll, damit die Bürger sich dort im Grünen so wie bisher erholen können.  Man möchte nichts ändern.  Nur ein paar Monate später wird ein Naherholungsgebiet für ein Baugebiet sondiert. Man gewinnt den Eindruck, dass die Stimme und Meinung des Bürgers nicht zählt.

Dieses geplante  Baugebiet wiederspricht der Landesentwicklungsplanung

Mit dem Baugebiet sollen die Pläne des RVR unterlaufen werden. Diese sehen vor, die Siedlungsflächen zu verkleinern, da aufgrund des demografischen Faktors die Notwendigkeit für ein Neubaugebiet in diesem Bereich nicht vorhanden ist.  Gerade in Drewer-Süd muss aufgrund des hohen Altersdurchschnitts die Nachnutzung vorhandener Immobilien oberste Priorität haben. Was nützt es uns wenn die jungen Familien im Neubaugebiet wohnen und die Häuser im Bestand leer sind ? Der Stadtteil wird so heruntergewirtschaftet.

 Kein Baugebiet dort notwendig

Es gibt so viele leere Baulücken in guten Lagen in Marl, die sich zur Bebauung eignen. Die Randbebauung dagegen zersiedelt und zersplittert das Gebiet.  Sie kostet durch die Errichtung neuer Straßen der Stadt viel Geld und verschärft die Konkurrenzsituation von Mietwohnungsleerstand.
 Es entsteht gerade ein Stadtentwicklungskonzept. Dieses Instrument, wo aus einem einheitlichen Guss das Stadtbild geplant und entworfen wird, wird unterlaufen, wenn nun „wild“ irgendein Baugebiet erschlossen wird.
 
Das Stadtbild von Marl verschlechtert sich zusehends. Der Innenstadtbereich wird immer leerer und unattraktiver, während im Randbereich ein neues Baugebiet entsteht.  Trotz angespannter Haushaltslage müssen dann noch mehr Straßen- und Kanalisationskilometer in Zukunft von der Stadt Marl unterhalten werden.
 
Den Anwohnern der Alt-Bebauung (z.B. Märkische Straße) etc. kann man es doch wohl kaum zumuten in den nächsten 15 Jahren den Baulärm und die Baufahrzeuge zu ertragen, da sie bereits die letzten 15 Jahre den Baulärm und die Unannehmlichkeiten für das jetzt nahezu fertiggestellte Baugebiet rund um den Rheiderlandweg ertragen mussten.
 Ob bei dem Baugebiet “St. Heinrich” oder der Gartenstadt: da man die vorhandenen Baugebiete in Drewer-Süd schon heute nicht mehr mit Einfamilienhäusern bebauen kann, werden dann ungeliebte Mehrfamilienhäuser errichtet durch nachträgliche Änderungen der Bebauungspläne.
 

Es gibt kein Bedarf

Man sieht an den vorhandenen Baugebieten, dass es für Einfamlienhäuser-Bauplätze in Drewer-Süd kaum Bedarf gibt. Auch insgesamt laufen die Baugebiete eher schlecht als recht. Eine Nachfrage ist nicht vorhanden.  
Die Bürgerliste WIR für Marl unterstützt die berechtigten Belange der Bürger dieses Baugebiet zu verhindern und wird sich für den Erhalt der Grünfläche in Marl einsetzen.
 Wir sehen hier klar den Versuch eines Privatinvestors über seine politischen Kontakte ein Projekt zu initiieren, welches ausschließlich seinen privaten wirtschaftlichen Interessen dient. Ein städtepolitischen Grund oder Notwendigkeit gibt es nämlich nicht für dieses Baugebiet. Ganz im Gegenteil. Die letzten Gründflächen, die der Allgemeinheit dienen, werden zerstört.

Schadstoffsammlung in Marl am 7. Januar 2016

Die Schadstoffannahme der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen sind im Januar in Marl
Die Schadstoffannahme der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen sind im Januar in Marl (Foto: zbh)

Die Schadstoffsammlung der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen kommt im Auftrag des Zentralen Betriebshofs der Stadt Marl (ZBH) im Januar nach Marl. Der Termin ist Donnerstag, 7. Januar. Die Abgabezeit ist jeweils von 14 bis 18 Uhr auf dem Wertstoffhof an der Zechenstraße 20.

Zum Problemmüll gehören zum Beispiel Pflanzenschutzmittel, Desinfektionsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Lacke, Farben und damit getränkte Lappen, Holzschutz- und Holzbehandlungsmittel, Rostschutz- und Lösungsmittel, Kosmetika, Fotochemikalien und Fieberthermometer.

Der ZBH weist darauf hin, dass bei allen Schadstoffsammlungen wegen der begrenzten Kapazität in den Sammelwagen nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Ist das Fassungsvermögen des Schadstoffmobils insgesamt erschöpft, können keine weiteren Schadstoffe mehr aufgenommen werden.

Arbeiten an den Kanälen und Straßen in Marl 2015 und 2016

 

Im Jahr 2015 hat der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) folgende Arbeiten an den Kanälen und Straßen ausgeführt. Einige Massnahmen müssen in 2016 fortgeführt werden. Am augenfälligsten ist sicherlich die Sanierung der Breddenkampstraße und der Heisterkampstraße, die zu einem Großteil erledigt wurde. Aber auch eine Reihe von vielen weiteren Baumaßnahmen stand auf dem Programm des ZBH.

Hier eine Übersicht über die in 2015 erledigten und angefangenen Projekte:

Breddenkampstraße in Drewer

Bestens im Zeitplan liegen die Arbeiten in Marl-Drewer. Nachdem das Wetter mitspielte, konnten die Asphaltierungsarbeiten im Bereich des 1. und 2. Bauabschnittes zwischen der Paul-Schneider-Straße und der Einmündung In den Kämpen abschließend fertiggestellt werden. Auch wurden die noch fehlenden Einmündungen in die Breddenkampstraße asphaltiert.
Schließlich wurde auch noch die Fahrbahn der Heisterkampstraße zwischen der Einmündung Kamphoffstraße und der Kreuzung mit der Paul-Schneider-/Kamphoffstraße saniert. Die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten wurden sehr zur Freude der Anlieger und Verkehrsteilnehmer noch vor Weihnachten fertiggestellt, sodass der Straßenzug Heisterkampstraße – Breddenkampstraße bis zur Langehegge in beiden Richtungen wieder zu befahren ist. Der 1. und 2. Bauabschnitt der Zuschussmaßnahme Breddenkampstraße und die Deckensanierung der Heisterkampstraße sind damit 2015 fertiggestellt worden.

Borgsheider Weg, Birkenbusch und Nachbarstraßen

Die Maßnahme Borgsheider Weg in Sinsen ist in diesem Monat weitestgehend abgeschlossen worden. Da das Wetter mitspielte, konnte die Asphaltdecke eingebaut werden. Auch die zur Verkehrsberuhigung einzubauenden Aufpflasterungen waren noch bis Weihnachten fertig . Gleichzeitig laufen die Arbeiten in der Parallelstraße Birkenbusch. Von dort wandert die Kanalbaustelle in Richtung der Straße An Knickershütt.

Vikariestraße, Dammstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Ophoffstraße

Die Arbeiten in der Dammstraße kommen weiter schnell voran. Auch hier konnte die Asphaltdecke eingebaut werden. Im Jahr 2016 werden in der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/ Ophoffstraße noch rund fünf Meter Kanal in der Ophoffstraße verlegt. Zudem werden an den Gehwegen in der Ophoffstraße und in der Vikariestraße noch kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen, womit auch diese große Baustelle pünktlich abgeschlossen wird.

Die Vikariestraße, Willy-Brandt- und Herzlia-Allee erhielten neue Fahrbahndecken

Alle drei Straßenbaumaßnahmen konnten bereits abgeschlossen werden. Nachdem im vergangenen Jahr die Richtungsfahrbahnen auf der „neuma-Seite“ hergestellt worden war, sind jetzt die Fahrbahnen auf der „Gesamtschule-Seite“ erneuert worden. Zusätzlich ließ der ZBH die beiden Fahrbahnen der Herzlia-Allee Richtung Recklinghäuser Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Willy-Brandt-Allee und Freerbruchstraße mit einer neuen Asphaltdecke versehen.

Vollrathskamp und Astrid-Lindgren-Straße

Diese beiden kleineren Fertigstellungsmaßnahmen waren für das Jahr 2015 geplant, müssen aber aus Kapazitätsgründen erst in 2016 ausgeführt werden.

Bahnbrücke in Drewer

Die Sanierungsarbeiten an der südwestlichen Flügelwand der Brücke Bergstraße über die Bahnlinie V9 konnten im Sommer 2015 abgeschlossen werden.

Ovelheider Weg

Die Straßenbauarbeiten am Ovelheider Weg zwischen der Max-Reger-Straße und der Georg-Herwegh-Straße werden im Anschluss nach der zuvor auszuführenden Kanalbaumaßnahme im Jahr 2016 ausgeführt. Gleiches gilt für die Beethovenstraße, die nach der Kanalerneuerung auch einen neuen Straßenbelag erhält.

Neue Pumpstation an der Brassertstraße

Im Zusammenhang mit der Westerweiterung des Chemieparks baute der ZBH im Juli und August eine neue Pumpstation am nördlichen Ende der Brassertstraße.
Die Arbeiten waren erforderlich, da sich der Chemiepark auf das Gelände der alten Schlenke Siedlung vergrößert hatte. Das Pumpwerk der Stadt Marl, welches das Schmutzwasser der damaligen Siedlung pumpte, musste weichen. Um die hier anfallenden Abwässer störungsfrei zu entsorgen, musste in Absprache mit dem Chemiepark ein an die aktuellen Dimensionen angepasstes neues Pumpwerk gebaut werden. Bei der Westerweiterung sollten mal tausende Arbeitsplätze enstehen zu sehen ist davon bis heute nichts und auch in Zkunft nicht zu erwarten.

In 2015 abgeschlossene Kanalbaumaßnahmen

Der ZBH hat in diesem Jahr eine Reihe von Kanalbaumaßnahmen durchgeführt und beendet. Dazu gehört die Bonifatiusstraße in Marl-Brassert, wo der Kanal erneuert worden ist. Im Anschluss daran wurde die Straßenoberfläche wieder hergestellt und - aufgrund einer Vielzahl von Querungen der Hausanschlussleitungen - auch der Radweg erneuert.
In Marl-Lenkerbeck wurden Kanäle in der Kniestraße, dem Gerhard-Jüttner-Weg, der Georg-Herwegh-Straße und im Bereich Bahnhofstraße und Gräwenkolkstraße erneuert.
Die Kanäle in der Brunhildestraße und Kriemhildestraße wurden ebenfalls ausgetauscht.
Die Erneuerung der Kanäle in der Bussardstraße wurde in diesem Jahr begonnen und wird im kommenden Jahr weitergeführt.

Diese Baugebiete wurden vom ZBH erschlossen

Zusätzlich wurden im Jahr 2015 folgende Erschließungsmaßnahmen beendet bzw. in Teilen fertiggestellt:
Endgültig fertiggestellt sind die Erschließungen in den Baugebieten In den Loeauen II. Bauabschnitt, Budapester Straße, In den Orthöfen-Wellerfeldweg, Gartenstadt (Fertigstellung zu 50%) und die Zuschussmaßnahme Soziale Stadt Max-Reger-Straße.
Weiterhin wurden folgende Erschließungsmaßnahmen in Teilen fertiggestellt, wobei zunächst der Kanalbau, die Versorgungsträgerleitungen, eine Baustraße und die Beleuchtung ausgeführt wurden: Die Baugebiete An St. Heinrich mit der Fertigstellung der Einmündung in die Herzlia-Allee und das Baugebiet Franz-Emschermann-Straße.

Stadt Marl warnt vor dubiosen Haustürgeschäften über die Untersuchungen von Abwasserleitungen

Stadt warnt vor dubiosen Haustürgeschäften Der ZBH der Stadt Marl empfiehlt Hauseigentümern, sich neutral über eine Untersuchung der Abwasserleitung beraten zu lassen.­
Stadt warnt vor dubiosen Haustürgeschäften Der ZBH der Stadt Marl empfiehlt Hauseigentümern, sich neutral über eine Untersuchung der Abwasserleitung beraten zu lassen.

Die Stadt Marl warnt jetzt vor dubiosen Haustürgeschäften: Firmen, die Untersuchungen von Abwasserleitungen anbieten, sind nicht im Auftrag der Stadt unterwegs.

Der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) hat mehrere Nachfragen von Hauseigentümern im Stadtteil Sinsen zu Firmen erhalten, die an der Haustür Untersuchungen von Abwasserleitungen anbieten und eventuelle Schäden reparieren wollen. Der ZBH weist darauf hin, dass für derartige Untersuchungen keine Firmen im Auftrag der Stadt Marl tätig sind.

Unrealistischer Preis


Die Masche der Firmen funktioniert oft so: Die zunächst angebotene Leitungsüberprüfung wird für einen günstigen Pauschalbetrag von unter 100 Euro angeboten – ein absolut unrealistischer Preis für eine ordnungsgemäße Überprüfung mit vorschriftsmäßiger Dokumentation. Im Anschluss daran teilt die Firma – oftmals nur mündlich – mit, dass die Abwasserleitung in einem katastrophalen Zustand sei und sofort saniert werden müsse. Ansonsten mache sich der Bürger wegen Umweltverschmutzung strafbar. Im Sanierungsangebot über mehrere tausend Euro sind dann häufig Wucherpreise angesetzt sowie Leistungen, die oft sogar unnötig und unsachgemäß sind. Tipp: Bürger sollen sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen und auf gar keinen Fall zu schnell beauftragen.

Empfehlung: Mehrere Angebote einholen


Richtig sei, so der ZBH, dass jeder Grundstückseigentümer in NRW gesetzlich verpflichtet ist, seine Abwasserleitungen selber zu überwachen. Dabei gibt es Regeln, die zu beachten sind. Eine zeitliche Frist, bis wann entsprechende Untersuchungen der privaten Abwasserleitungen erstmalig durchzuführen sind, gibt es in Marl für Privathaushalte nicht. Es wird empfohlen, wenn eine Zustandsprüfung beabsichtigt wird, sich mehrere Angebote einzuholen und sich neutral beraten zu lassen.

Artikel mit Bildern der Marler Zechen, Kaffee oder Tee im Marler Pott?

Ob Kaffee oder Tee: Aus diesen Tassen lässt sich jedes Getränk stilecht genießen.­
Ob Kaffee oder Tee: Aus diesen Tassen lässt sich jedes Getränk stilecht genießen. (Foto: Marl)

Echte Ruhrgebietler lieben ihren Pott – auch die Marlerinnen und Marler. Im i-Punkt gibt es jetzt alle Marler Zechen auf individuell gestalteten Tassen.

Und wer die Zechentürme nicht nur vor der Tür, sondern auch auf dem Tisch bewundern will, kann sich jetzt Tassen, Unterteller und Flachmänner im i-Punkt individuell zusammenstellen lassen. Denn egal ob für Kaffee oder Tee: Die Artikel mit Bildern der Marler Zechen sind auf jeden Fall etwas Besonderes.

Auguste Victoria, Brassert und Schacht Polsum

„Wir können auf sieben Produkte neun handgezeichnete Motive der Zechen Auguste Victoria, Brassert und dem Schacht Polsum drucken lassen“, so Wilma Rennebaum, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen vom i-Punkt Elke Dietrich und Sabine Schaffarczyk, sowie Katharina Niehaus und Iris Matheus vom Stadtmarketing die neuen Artikel vorgestellt hat. „Die Kombinationsmöglichkeiten sind sehr groß. Hat man sich für ein Motiv entschieden, steht noch die Wahl eines Produkts an“, erklärt sie. „Elan“, „Bodum“, „Bobby“ und „Filip“ heißen die Tassenmodelle. Außerdem gibt es einen Becher, der mit integriertem Löffel und pfiffigem Design punktet. Passende Unterteller sind ebenso zu haben wie ein klassischer Flachmann. Gegen einen Aufpreis von zehn Euro können die Artikel mit einer persönlichen Widmung aus Goldauflage versehen werden. Die Lieferzeit der individuell zusammengestellten Artikel beträgt etwa zwei Wochen. „Aber wir haben immer eine kleine Auswahl vorrätig“, erklärt Katharina Niehaus, Leiterin des Stadtmarketings.

"Marl sagt dem Bergbau ade"

Diese Produkte sind eine tolle Ergänzung zu der aktuellen Veranstaltungsreihe „Marl sagt dem Bergbau ade“. Damit kann sich jeder auch nach der Schließung der Zeche Auguste Victoria 3/7 ein kleines Stück der Bergbaukultur bewahren oder Freunden und Familienmitgliedern ein persönliches Geschenk aus der Region machen.

Produkte im i-Punkt bestellen


Die Tassenmodelle sowie der Flachmann sind für je 8,95 Euro zu haben, die Unterteller kosten 5,25 Euro. Alle Produkte sind spülmaschinenfest und können ab sofort im i-Punkt im Marler Stern bestellt werden.

Je suis Charlie-Gemeinsames Gedenken an der Skulptur "Non violence" in Marl

Rund 300 Bürgerinnen und Bürger trafen sich am Montagabend vor dem Rathaus , um gemeinsam der Opfer der Terroranschläge in Frankreich zu gedenken. Treffpunkt war die Skulptur "Non violence", der Revolver mit den zwei Knoten im Lauf.

Nach der Ansprache des Bürgermeisters wandten sich Ingrid Heinen (Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Marl-Creil-Pendle) und Mehmet Ucak (AG der Moscheevereine Marl) mit kurzen Beiträgen an die Teilnehmer.

Trauer und Solidarität

Vertreterinnen und Vertreter des Rates, zahlreicher Einrichtungen und Vereine sowie Marler Bürgerinnen und Bürger trugen Lichter und Kerzen zu der Gedenkfeier. Schilder mit dem Aufdruck „Je suis Charlie" bekundeten die Trauer und Solidarität mit den Opfern der Anschläge. „Kein Muslim kann sich zur Rechtfertigung seiner Taten auf den Namen Allahs berufen", betonte Mehmet Uçak, Vertreter der Gemeinschaft der Marler Moscheen, in seiner Rede. „Wir teilen den Schmerz der Menschen in Frankreich und der Angehörigen derer, die bei diesem terroristischen Angriff ihr Leben verloren haben."
Angesichts des mörderischen Anschlags auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" in Paris galt es ein Zeichen der Solidarität in Marl zu setzen.
Alle Kundgebungsteilnehmer waren erschüttert und fassungslos wegen des feigen Anschlags auf die Redaktion der Satierezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris (Frankreich).
Die Tat von Paris ist ein grausamer Akt und ein Anschlag auf Demokratie und Toleranz, auf Meinungs- und Pressefreiheit. Die Marler standen hier in Solidarität mit den Opfern und ihren Familien auf gegen menschenverachtende Gewalt.
Doch wer die Morde dieser Fanatiker nutzt, um gegen Menschen islamischen Glaubens und Flüchtlinge zu hetzen, spielt den Tätern in die Hände. Wir treten ein für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Religionen, für eine freie und offene Gesellschaft. Gemeinsam können wir die Spirale aus Hass durchbrechen.


Gegen Hass und Fanatismus - für Meinungsfreiheit und Toleranz!

Ansprache der Stadt Marl





Bürgerversammlung über die neue Breddenkampstraße in Marl Drewer

(Foto: Marl)
 

Über 100 Bürgerinnen und Bürgerinnen haben sich am Abend des 15.1.2015 auf Einladung der Stadt Marl aus erster Hand über die Planung zur Umgestaltung der Breddenkampstraße informiert, die Planer mit Fragen gelöchert und zahlreiche Anregungen gemacht.

Warum sind die beiden Kreisverkehre an der Einmündung „In den Kämpen" und der Langehegge überhaupt nötig? Warum wird auf Fußgängerampeln verzichtet? Wie sicher sind Zebrastreifen? Und vor allem: Wie sicher sind Radfahrer, wenn sie künftig Schutzstreifen auf der Fahrbahn benutzen müssen? Dies waren nur einige von über 30 Wortbeiträgen einer engagierten Gesprächsrunde.

Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Holger Zipfel vom zuständigen Planungsbüro aus Marl hatte eingangs in einem bebilderten Vortrag die Pläne für die von vielen sehnlichst erwartet Sanierung der Breddenkampstraße vorgestellt. Die Planung sei richtlinienkonform und angesichts der lokalen Gegebenheiten die beste Lösung, um die höchstmögliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erreichen. So würden die Konfliktpunkte zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern von bisher 16 auf sechs reduziert. Insbesondere die Sicherheit der Radfahrer, die künftig auf der Straße als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer wahrgenommen würden, werde objektiv verbessert, auch wenn es subjektiv anders wahrgenommen werde.

Neue Erkenntnisse in der Verkehrsplanung

Dass die Verkehrsführung der Radfahrer subjektiv anders wahrgenommen wird, machten zahlreiche Beiträge deutlich. So sorgten sich Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg, wenn sie künftig auf den Schutzstreifen an haltenden Bussen vorbeifahren müssen, und manchem Radfahrer unter den Teilnehmern beschlich ein ungutes Gefühl bei dem Gedanken, dass die beiden geplanten Kreisverkehre gemeinsam mit den Autos nutzen sollen. Verkehrsplaner Holger Zipfel und Ingo Nölker vom Planungs- und Umweltamt gaben zu allen Fragen kompetent Auskunft und ermutigten die Teilnehmer, sich auf neue Planungen einzulassen. Zipfel: „Wir haben uns wie selbstverständlich an technische Neuerungen im Kfz-Bereich gewöhnt, wir sollten jetzt auch offen sein für neue Erkenntnisse in der Verkehrsplanung".

Planer prüfen zusätzliche Geschwindigkeitsreduzierung

Auch wenn die Verkehrsplaner mit Unterstützung der Teilnehmer, die die Planung ausdrücklich begrüßten, viele Bedenken und Sorgen zerstreuen konnten, blieb bei Manchem offenbar ein gewisses Unbehagen. Die Verwaltung wird jetzt u.a. die Anregung aufgreifen und prüfen, inwiefern zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in bestimmten Bereichen der neuen Breddenkampstraße zusätzliche Tempo 30 eingerichtet werden kann, und zwischen der Auferstehungskirche und dem Birkenkamp ein zusätzlicher Fahrbahnteiler für Fußgänger und insbesondere auch für Schulkinder eingerichtet werden kann.

Umgestaltung dauert voraussichtlich bis Ende 2016

Die insgesamt ca. 2,7 Mio. Euro teure Erneuerung der Breddenkampstraße, die vom Land gefördert wird, soll in diesem Jahr beginnen und Ende 2016 abgeschlossen werden, erläuterte Michael Lauche, Leiter des Zentralen Betriebshofs der Stadt Marl. Die Hauseigentümer, die nach dem Kommunalabgabengesetz an den Kosten zu beteiligen sind, würden ihre Gebührenbescheide frühestens ein Jahr nach Abschluss der Bauarbeiten erhalten. Konkrete Summen konnte die Verwaltung gestern noch nicht nennen, es werde aber niemand „über Gebühr" belastet.

"Gefühle kann man nicht wegdiskutieren"

„Man kann in der Diskussion viele Probleme lösen, aber Gefühle kann man nicht wegdiskutieren", fasste die ein Vertreter der Stadt die Stimmung nach dem Gespräch zusammen. Vielleicht können ja positive Erfahrungen mit der neuen Breddenkampstraße die heute noch vorhandenen Bedenken zerstreuen.

Aktuelles

Präsentation der temporären Intervention "Oben und Unten" von Pia Lanzinger in Marl

 
 

Das Werk der Künstlerin ist ein mit Sprühfarbe aufgemaltes Fussballfeld. Die Felder der Spielflächen sind unterschiedlich gross. Es wird die unterschiedliche Verteilung des Reichtums in der Gesellschaft dargestellt.

Ist die Utopie einer solidarischen Gesellschaft auf Grundlage des allgemeinen Wirtschaftswachstums gescheitert? Hat sich der Abstand zwischen Arm und Reich dadurch nicht längst verschärft? Und lassen sich die Spuren dieser Entwicklung im urbanen Raum ablesen? Diese und weitere Fragen hat die Künstlerin Pia Lanzinger mit ihrer Intervention „Oben und Unten" am Samstag 26.7.2014 unter dem Forum am Busbahnhof zur Diskussion gestellt.
Es war eine intensive Gesprächsrunde in dem die gesellschaftliche Lage in Marl beleuchtet wurde. Dabei stellte die Künstlerin Pia Lanzinger unter anderem die Fragen nach der Kluft zwischen Arm und Reich. 
Das Skulpturenmuseum Glaskasten hatte zur Präsentation der temporären Intervention alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen. Treffpunkt war die kleine Verbindungsbrücke vom Forumsplatz zum Busbahnhof. Anschließend lud die Künstlerin zu weiteren Gesprächen und einem gemeinsamen "Kunst-Kochen" zusammen mit ihrem "Nachmieter" Uwe Jonas (Berlin) in die Barkhausstraße 63 ein.
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung "gestern die stadt von morgen" hat der aus Marl stammende Künstler Martin Kaltwasser eine Wohnung in der Barkhausstraße 63 bezogen. Die Künstlerresidenz im sechsten Obergeschoss wird von Kaltwasser regelmäßig an andere Künstler "untervermietet". Die Berlinerin Pia Lanzinger war die erste von Kaltwasser für das Projekt eingeladene Künstlerin und beendete am Sonntag ihren Aufenthalt in Marl. Bis zu ihrer Abreise hatte sie noch eine Intervention im öffentlichen Raum realisiert, die sie am Samstag präsentierte.
Gestern die stadt von morgen ist ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum an drei Orten in der Kulturmetropole Ruhr, das einen neuen künstlerischen Blick auf die architektonischen Zukunftsvisionen der 1960er- und 70er-Jahre in Marl, Bochum und Mülheim an der Ruhr wirft.

Pia Lanzinger

hat Kommunikationswissenschaften, Amerikanische Kulturgeschichte und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert (1984-90) sowie eine Ausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie absolviert (1982-84). Sie hat zahlreiche Stipendien und Förderungen erhalten und ist zu vielen nationalen und internationalen Ausstellungsprojekten eingeladen worden.

Projekte im öffentlichen Raum


2011
• Annenviertel. Die Kunst des urbanen Handelns, rotor. association for contemporary art, Graz
• IN DIE STADT EINSCHREIBEN 3, Kunst im öffentlichen Raum Steiermark, Graz

2010
• Residual. Intervenciones artísticas en la ciudad, Goethe-Institut, UNAM/Muca Roma, Mexiko-Stadt

2007
• Fluchtwege und Sackgassen, Festival der Regionen, Oberösterreich 

2006
• Industrial Town Futurism, Nowa Huta/Polen

2005
• Trichtlinnburg, Salzburg/Maastricht/Tallinn 
• add on. 20 Höhenmeter, Brigittenau/Wien
• Urban Circulations, Lichtenberg/Berlin

2004
• Privatgrün 2, Köln 
• Ein Blick in die Zukunft – zurück zur Erde, Lichthaus Plus Neue Kunst, Bremen 

2002
• site-seeing: disneyfizierung der städte?, Künstlerhaus Wien 
• Exchange & transform, Kunstverein München 

2001
• Wohnwelten, kunstprojekte_riem, Messestadt Riem 

2000
• ORTung, Wagrain/Österreich 
• RE_public. Zur Wahrnehmung des Öffentlichen als Öffentliches, EXPO Hannover und steirischer herbst Graz 
• Log.in. (netz/kunst/werke), Institut für moderne Kunst, Nürnberg/Fürth/Erlangen/Schwabach 
• Erlauf erinnert sich... , Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, Erlauf

1999
• PUBLI©DOMAIN. 3. Österreichische Triennale zur Fotografie, Eisernes Haus/Kunsthaus Graz 
• Dream City, Kunstverein München

Gruppenausstellungen (Auswahl)


2011
• Belvedere. Warum ist Landschaft schön?, Arp Museum Bahnhof Rolandseck 

2010
• Alltag und Ambiente. Zeitgenössische Kunst reflektiert die 1950er Jahre, Kunstverein Pforzheim 
• Der offene Garten, Städtische Galerie Nordhorn

2009
• Archive of Shared Interests, Institut für Theorie ZHdK, White Space Zürich 
• No Sound of Music, Kunstverein Salzburg 
• Fifty/Fifty. Kunst im Dialog mit den 50er-Jahren, Wien Museum
• Software der Erinnerung. Vorstellung der beiden Siegerprojekte von Arnold Dreyblatt und Pia Lanzinger, Kulturinstitut im Schloss Braunschweig
• girlsgirlsgirls | contagious acts, Galerie Steinle Contemporary

2008
• Interieur/Exterieur. Wohnen in der Kunst, Kunstmuseum Wolfsburg 
• made in munich. editionen von 1968–2008, Haus der Kunst, München

 
 

 

1. August 2010

Neue Produkte eingetroffen! Wir haben unser Sortiment erweitert - unter "Produkte" finden Sie nun alles, was das Herz begehrt!

 

Marl: Am 25. Mai 2014 ist der Super-Wahltag

Für die Stadtverwaltung Marl ist der Super-Wahltag am 25. Mai 2014 eine besondere Herausforderung. Gleich sechs Wahlen stehen an diesem Tag auf dem Programm. Neben den Abgeordneten zum Europäischen Parlament werden der Rat der Stadt, der Bürgermeister, der Integrationsrat, der Landrat und der Kreistag gewählt.

Die Vorbereitungen für den Super-Wahltag am 25. Mai laufen im Wahlamt der Stadtverwaltung bereits seit Wochen auf Hochtouren. In Marl sind immerhin fast 70.000 Personen wahlberechtigt, darunter 1.470 Unionsbürger aus den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Die Stadt Marl, ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Für die Organisation der Wahlen kann sie auf das erprobte Team um Wahlbüroleiter Thorsten Cornels mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zurückgreifen. Noch sind viele Vorbereitungen zu treffen, doch mit der Eröffnung des Wahlbüros am 28. April im Rathaus Marl stehe das Team allen Wählerinnen und Wählern „in organisatorischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite".

http://www.wir-fuer-marl.de/html/ueber-uns.html

Zum Marler Besentag am 29. März anmelden

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Die Vorbereitungen für den 15. Marler Besentag laufen bereits auf Hochtouren. Ab sofort können sich alle Bürgerinnen und Bürger zum traditionellen Frühjahrsputz am 29. März anmelden.

Betreut werden die fleißigen Helferinnen und Helfer wie in den vergangenen Jahren von Peter Hofmann, Abfallberater des Zentralen Betriebshofes der Stadt Marl (ZBH). Wer beim Besentag am 29. März mitmachen möchte, kann sich schon jetzt bei der Abfallberatung des ZBH anmelden:

Telefonisch (unter 99 54 23)
per Fax (unter 99 55 99)

mit dem Handzettel zum Besentag (der im Rathaus, im i-Punkt und an vielen öffentlichen Stellen ausliegt)

Marler Besentag steht in den Startlöchern

Edward Snowden, als «Aufklärer des Jahres 2013» in Marl geehrt

(Foto: Grimme Institut)

Grimme Freunde haben den ehemaligen Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes NSA, Edward Snowden, als «Aufklärer des Jahres 2013» geehrt. «Edward Snowden hat sich um die Demokratie verdient gemacht», teilte der Verein Freunde des Adolf-Grimme-Preises in Marl mit.

Whistleblower wie er seien für den Fortbestand der Demokratie unverzichtbar, hieß es in der Jury-Begründung für die erstmals verliehene, undotierte Ehrung.
Den mit 5000 Euro dotierten Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik teilen sich in diesem Jahr erneut zwei Preisträger: Ausgezeichnet werden der Journalist und Blogger Peer Schader sowie der Gründer des Medienmagazins «dwdl.de», Thomas Lückerath. Die Besondere Ehrung geht an die Schriftstellerin und Journalistin Barbara Sichtermann.
Schader schaue seit Jahren dorthin, «wo es vielen Fernsehkritikern «weh tut»: ins täglich 24 Stunden laufende Programm einer immer noch wachsenden Zahl von Fernsehsendern», hieß es in der Begründung. Darüber informiere Schader «so unaufgeregt und kenntnisreich wie kein anderer Medienjournalist».
Die Auszeichnung von «dwdl.de»-Chefredakteur Lückerath belohne die «kontinuierliche kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Funktion der Medien». Wer über die deutsche TV-Landschaft Bescheid wissen wolle, werde umfassend und mehrfach täglich in Kenntnis gesetzt. DWDL sei «einer der meistbeachteten wie nachhaltigsten Mediendienste geworden».
Der nach dem Gründer des Grimme-Instituts benannte Bert-Donnepp-Preis wird vom Verein Freunde des Adolf-Grimme-Preises vergeben - in diesem Jahr am 4. Februar in Marl.
Der Bert-Donnepp-Preis soll zur kontinuierlichen kritischen Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Funktion der Medien ermutigen. Er will die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Herstellung von Öffentlichkeit ein demokratisches Grundbedürfnis ist, das nicht allein den Markt- und Machtinteressen überlassen bleiben darf. Er zeichnet jährlich ein Beispiel kompetenter journalistischer Beschäftigung mit Fragen des Hörfunks, Fernsehens, der Presse und/oder mit übergreifenden Medienfragen aus, das zur Erkenntnis der spezifischen Leistungen dieser Massenmedien, ihrer Inhalte, ihrer Strukturen und/oder ihrer Wirkungen beiträgt.

Der Bert-Donnepp-Preis soll einerseits Anreiz sein, sich in den Medien den Themen der Medien stärker zu widmen, andererseits aber auch aufmerksam machen auf diese “Sparte” des Informationsangebotes.

Umweltsünder im Landschaftsschutzgebiet Rennbach in Marl Frentrop, neben SARIA

(Foto: Bürgerinitiative "Marler haben Nase voll")
 
(Foto: Bürgerinitiative "Marler haben Nase voll")
 
(Foto: Bürgerinitiative "Marler haben Nase voll")

Die Bürgerinitiative "Marler haben Nase voll" beobachtet mit Sorge, dass im Landschaftsschutzgebiet Rennbach in Marl immer mehr wilde Müllhalden entstehen. Daher begrüßt sie den Vorstoß des Zentralen Betriebshofs, der jetzt öffentlich aufgerufen hat Umweltsünder unter der Hotlinie 02365-99-5555 zu melden.

In den vergangenen Tagen hatten Unbekannte 80 Altreifen im Landschaftsschutzgebiet zwischen Polsum und Frentrop abgekippt - 500 Euro kostet die Entsorgung die Allgemeinheit, teilt der ZBH der Stadt Marl heute in einer Presseinformation mit.
Erst wenige Tage zuvor hatten Jogger aus dem Riegefeld am Markenweg einen Küchenschrank gefunden. Die Anwohnerinitiative MHNV macht seit dem vergangen Jahr dort regelmäßig sauber und hatte beim Besentag 2013 soviel Müll gesammelt, dass am Ende ein ganzer Anhänger voll war. Darunter Benzinkanister, Autoreifen, Getränkedosen und mehrere Müllsäcke mit Kleinmüll.

Auch alle Landschaftsschutzgebiet-Schilder geklaut

Auch die behördlichen Schilder, die das "Landschaftsschutzgebiet Rennbach" ausweisen, sind in Frentrop und Polsum verschwunden. Auf Anfrage der Marler Bürger antwortete der Kreis Recklinghauen so darauf: "Der Kreis Recklinghausen wird aber die aktuelle Situation begutachten und versuchen die zerstörten oder entwendeten Schilder im Laufe diesen Jahres zu erneuern. Eine genaue zeitliche Zusage können wir Ihnen in diesem Zusammenhang leider nicht machen, da notwendige Förderzusagen der Bez.Reg. Münster nicht vor Mai 2014 zu erwarten sind und in 2014 eine Beschilderung des Bereichs nicht vorgesehen war."
MHNV hält es aber für sinnvoll, dass die Behörden angesichts der aktuellen Umweltstraftat schnell dafür sorgt, dass das Landschaftsschutzgebiet Rennbach auch wieder als solches erkennbar wird:
"Wir halten die Schilder auch schon aus Gründen er Umweltbildung und -Erziehung für unverzichtbar. Es kann nicht sein, dass die Marler Bürger, die hier vor der Haustür ihre Freizeit verbringen wollen, Müll vor die Nase gekippt bekommen und dafür auch noch 500 Euro bezahlen müssen. Sollten die Bezirksregierung Münster und der Kreis Recklinghausen das Geld für den Ersatz der "verschwundenen" Schilder nicht bereitstellen können, werden wir Bürger das Geld sammeln. Das ist im Endeffekt sogar billiger für die Allgemeinheit als hinterher den Müll zu entsorgen.
Anbei die vollständigen Antworten des Mailverkehrs der Anwohnerinitiative mit dem Kreis Recklinghausen vom 15.01.2014.
Sie hatten dort angefragt, weil sie wissen wollten warum die "Landschaftsschutzgebiet-"Schilder in Frentrop und Polsum verschwunden sind.

1. Frage von MHNV: Warum sind die Schilder mit dem Hinweis "LAndschaftsschutzgebiet" im gesamten Landschaftsschutzgebiet Rennbach entfernt worden?

Antwort Wolfgang Herling vom Fachdienst Umwelt des Kreises Recklinghausen:

"Der von Ihnen benannte „Schwund“ an Schildern ist sicherlich dem heute leider häufig vorkommenden Vandalismus geschuldet. Eine Demontage einzelner oder mehrerer Schilder wurde nicht von Seiten der Kreisverwaltung Recklinghausen oder der Stadt Marl veranlasst. Die Kennzeichnung des Landschaftsschutzgebietes Rennbach erfolgte Anfang der 90er Jahre, nachdem die Landschaftsschutzgebietsverordnung 1988 rechtskräftig wurde. Eine regelmäßige Ergänzung durch Vandalismus beschädigter oder verschwundener Schilder im gesamten Außenbereich des Kreises Recklinghausen ist insbesondere für die Schutzkategorie des flächendeckenden Landschaftsschutzes (ca. 48.000 ha ~ ⅔ des gesamten Kreisgebietes) aufgrund der Kosten nicht vorgesehen.

Das Landschaftsgesetz NRW regelt in seinem § 48 die Verzeichnisse, Kennzeichen und Bezeichnungen aller Schutzgebiete. Die Kennzeichnung aller Schutzgebiete soll durch Beschilderung erfolgen, soweit es der Schutzzweck erfordert. Entsprechend führt die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Recklinghausen Verzeichnisse aller im Kreisgebiet ausgewiesenen Schutzgebiete – Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, Geschützte Landschaftsbestandteile und geschützte Biotope. Diese hält sie zur Einsichtnahme bereit bzw. stellt sie über ihre Internetpräsentation zur Verfügung (Schlagwortsuche auf www.kreis-re.de oder direkt z.B. zu Schutzgebieten und Objekten: http://www.kreis-re.de/default.asp?asp=showschlagw... ) und beschildert (neu) ausgewiesene Naturschutzgebiete, Geschützte Landschaftsbestandteile und Naturdenkmale.

Der Kreis Recklinghausen wird aber die aktuelle Situation begutachten und versuchen die zerstörten oder entwendeten Schilder im Laufe diesen Jahres zu erneuern. Eine genaue zeitliche Zusage können wir Ihnen in diesem Zusammenhang leider nicht machen, da notwendige Förderzusagen der Bez.Reg. Münster nicht vor Mai 2014 zu erwarten sind und in 2014 eine Beschilderung des Bereichs nicht vorgesehen war."

2.Frage von MHNV: Warum wurde das Landschaftsschutzgebiet Rennbach ausgewiesen?

Antwort Wolfgang Herling vom Fachdienst Umwelt des Kreises Recklinghausen:
"Die Ausweisungsgründe ergeben sich aus den Gebietsbeschreibungen der Anlage III zur Landschaftsschutzgebietsverordnung: Ich habe Ihnen den entsprechenden Textauszug zu Ihrer Erläuterung beigefügt"

26. Rennbach

Das Landschaftsschutzgebiet wird ausgewiesen, um die bestehenden positiven Funktionen für den Naturhaushalt, das Landschaftsbild und die Erholung zu sichern.
Land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen prägen den Freiraum zwischen den Siedlungs- und Gewerbeflächen von Marl und Polsum, der wichtige Ausgleichsfunktionen neben den Aufgaben zur Grundwasseranreicherung, Schadstofffilterung und Frischluftentstehung erfüllt. Aber auch als bedeutende Rückzugsräume für die Flora und Fauna leisten Mischwälder, einzelne Eichengehölze, Buchen-Hallenwälder, Feldgehölze, Heckenzüge, Baumreihen und Alleen sowie der Renn- und Deipenbach mit ihren bachbegleitenden Gehölzen, Gründlandflächen und feuchten Brachen wesentliche Beiträge. Selten gewordene, intakte Lebensräume mit ihren spezifischen Lebensgemeinschaften sichern die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Die gute Ausstattung mit prägenden Strukturelementen und die enge Verzahnung von Wald- und Feldfluren, Acker und Grünlandflächen sind Ausdruck für eine vielfältige Kulturlandschaft. Darüber hinaus haben Bergsenkungen zu Veränderungen in der Landschaft geführt und besonders wertvolle Lebensräume entstehen lassen, die erhalten werden sollten.
Weitere Informationen können Sie bei der Bezirksregierung Münster, Höhere Landschaftsbehörde, Dezernat 51, Tel.: 0251 411 1656 erhalten."

Das Gastmahl zum 13. Abrahamsfest im Marler Rathaus

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Katja Nowitzka, eröffnete das Fest der Integration im dicht gefüllten Saal des Marler Rathauses. Es feierten im Dezember 2013, jung und alt, Menschen aus jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden wie auch religiöse Skeptiker das inzwischen „legendäre“ Gastmahl zum Abschluss des 13.Abrahamsfestes. Die Moderation lag wie immer beim Marler Abrahamsfest bei einem dreiköpfigen Team, Katja Nowitzka, Sevda Özbay und Jens Flachmeier.
Die Bürgerliste WIR für Marl nahm ebenfalls an dem Fest teil.

Es lockte ein buntes, interkulturelles Programm. Mit Gesängen, Musik und Tanzaufführungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie kulinarischen Spezialitäten am Buffet am Abend. Es war ein stimmiger Rahmen für einen regen Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen sowie aus allen Generationen. Im Mittelpunkt des Abends standen Essen und Gespräche mit einander an dem großartigen Buffet. Das Büfett hatten diesmal die Frauen des Vereins Friedenswege zubereitet.
Weitere Höhepunkte beim 13.Abrahams-Gastmahl waren die kulturellen Darbietungen. Mitgewirkt hatten die Intercent-Tanzgruppe (Leitung Natalie Koschushowski), der Rainbow Gospel Chor (Leitung Charlotte Charlier), eine Ilahi-Gesangsgruppe, die jüdische Kindertanzgruppe „Serpantin“ (Leitung Viktorija Umantseva), der jüdische Chor „Chag-Sameach“ und die Tanzgruppe „Türk Deryasi“ (Leitung Sinan Kocak). Die Bürgerliste WIR für Marl war von den kulturellen Darbietungen begeistert.
Der Schirmherr des 13.Abrahamsfestes, das im September begann, war Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW Guntram Schneider . Schneider besuchte zum ersten Mal das Gastmahl in Marl. Er sprach zum Thema des 13.Abrahamsfestes: „Netze knüpfen – Hoffnung und Partnerschaft“.
Seit Anfang an im Herbst 2001 wird das Abrahamsfest getragen von der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl in Zusammenarbeit mit den Kirchen und Moscheen in Marl, mit der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, dem Integrationsrat Marl und der Stadt Marl. Dazu kommen weitere Kooperationspartner aus Marl und der Region.
Förderung erfährt das 13. Abrahamsfest von der Ev.Kirche von Westfalen, dem Bistum Münster, der Stadt Marl, dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, und der Bildungs-Gewerkschaft GEW





 22. VolksParkFest am 3. Oktober im Volkspark in Alt-Marl, am Stadt- und Heimatmuseum und im Guido-Heiland-Bad.

 
   

Bereits zum 22. Marl präsentieren sich zahlreiche Vereine, Verbände, Fraktionen im Stadtrat und Einrichtungen am Tag der deutschen Einheit im Volkspark in Alt-Marl. Marls traditionelles Volksfest präsentiert sich am 3. Oktober bereits zum 22. Mal.

Auch in diesem Jahr bieten die Organisatoren wieder ein attraktives und vielfältiges Programm für die ganze Familie. Neben Aktivitäten der zahlreichen Vereine, Verbände und Einrichtungen ist die Verleihung der Ehrenplakette an die Stadt Marl für den europäischen Gedanken zweifelsohne ein weiteres Highlight beim großen Volksfest am Tag der Deutschen Einheit. Die Bürgerliste WIR für Marl ist auch mit einem Stand vertreten und steht allen Bürgern für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die Bürgerliste freut sich das Marl beim Volksparkfest die Ehrenplakette des Europarates bekommt.
Aus der Hand von Wilfried Böhm, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, erhält die Stadt Marl die Ehrenplakette des Europarates für den europäischen Gedanken übereicht.
Das Volksparkfest, das traditionell als „Fest der europäischen Freundschaft" gefeiert wird, gemeinsam mit internationalen Gästen hat damit einen politischen Höhepunkt.
Die Auszeichnung mit der Ehrenplakette - die dritte und letzte Vorstufe des Europapreises - ist eine große Ehre, die der Europarat jährlich an nicht mehr als zehn Städte und Gemeinden innerhalb der Europäischen Union verleiht.

Kulinarische Spezialitäten aus den Partnerstädten

Davon können sich die Besucher auch in diesem Jahr wieder im Zelt der Partnerschaftsvereine überzeugen. Dort wird über die städtepartnerschaftlichen Aktivitäten informiert und kulinarische Spezialitäten aus den jeweiligen Ländern angeboten. Damit erhält das VolksParkFest auch eine internationale (Geschmacks-) Note. Neben dem Zelt der Partnerschaftsvereine wird ein begeisterter Oldtimerfreund zwei seiner alten, restaurierten „Schätze" präsentieren. Darüber hinaus können die Besucher sich ihre eigenen „Trabbis" basteln. Der Verkaufserlös für die entsprechenden Schablonen geht an die Opfer der Flutkatastrophe in Marls Partnerstadt Bitterfeld-Wolfen.
Nach der offiziellen Eröffnung führt der Moderator und Comedy-Jongleur Phillip Dammer durch das umfangreiche Programm mit interessanten Interviews, sportlichen Auftritten und tänzerischen Vorführungen. Nachdem um circa 16 Uhr „DJ Günni" die Bühne gerockt und das Tanzstudio „Dance together" zum Discofox gebeten hat, verabschiedet sich Moderator Phillip Dammer mit einer Comedy-Jonglage bei den Gästen des Volksfestes. Den Ausklang findet das Bühnenprogramm ab circa 16.45 Uhr mit deutschen Schlagern von Jörg Marvin.
60 Vereine und über 70 Hobbykünstler in der "Allee der Vereine"
Aber nicht nur auf der Bühne ist bis in den späten Abend beste Unterhaltung garantiert. An der Uferpromenade entlang des Sees präsentieren sich in der „Allee der Vereine" in diesem Jahr dicht gedrängt über 60 Vereine, Verbände und Einrichtungen aus Marl - vom Sportverein über den Förderverein und Moscheeverein bis zur Selbsthilfegruppe und Beratungsstelle. Auf dem Kunsthandwerkermarkt in der Ophoffstraße und Vikariestraße kommen Freunde des guten Geschmacks und handwerklicher Qualität auf ihre Kosten. Über 70 Hobbykünstler bieten hier ihre in liebevoller Handarbeit gefertigten Waren feil. Der Markt beeindruckt die Besucher jedes Jahr auf's Neue mit einem breitgefächerten und hochwertigen Angebot.
Nur wenige Schritte vom Kunsthandwerkermarkt entfernt laden Heimatverein Marl und Mühlradfreunde zu einem Fest mit westfälischer Tradition ein. Ab 11 Uhr können Besucher das Stadt- und Heimatmuseum mit der historischen Mühle von anno 1415 besichtigen und dem Wassermüller und seinen Mahlknechten über die Schulter sehen, wenn sie Getreide zu Schrot vermahlen. In der historischen Schmiede, gleich hinter dem Heimatmuseum, werden die Handwerker vor den Augen der Besucher „heiße Eisen schmieden". Weberinnen fertigen am Webstuhl im Museum Handtücher, und Drechsler zeigen, was alles in alten Holzklötzen steckt. Die Frauen aus dem Kreis der Mühlradfreunde servieren Schmalz- und Schinkenbrote, während die Kinder am Lagerfeuer ihr Stockbrot selber backen. Für die Erwachsenen gibt es dazu ein frisches Pils vom Fass und einen echten "Alt-Marler Mühlenkorn". Musikalisch werden die Gäste mit heiteren Liedern von den Mühlradsängern unterhalten. Um 15 Uhr blasen schließlich die Jagdhorn-Bläser des Hegerings Marl ein fröhliches "Halali".

Gerätebesichtigungen im Guido-Heiland-Bad

Und auch im Guido-Heiland-Bad gibt's für die Besucher einiges zu erleben. Nach der Badesaison präsentiert der Freibadverein das Bad mit seinen Einrichtungen (Boule- und Beach-Volleyball-Anlage) und informativen Gesprächen über die Badtechnik. Guidos Café verwöhnt die Gäste ab 11 Uhr mit Kaffee, Kuchen sowie herzhaften Speisen.
Die Band „Löwenherz" unterhält die Gäste mit Live-Musik. Außerdem können sie sich im Beach-Soccer und Torwandschießen versuchen. Im Mehrzweckbecken führen Modellbauer ihre Boote vor - auch Kanufahren darf ausprobiert werden.

Kinderflohmarkt in der Overbergschule

Spiel und Spaß hat auch die Overbergschule beim VolksParkFest zu bieten: Hier veranstaltet der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule einen bunten Kinderflohmarkt und bietet Kunstgewerbliches an. In der Caféteria im Schulgebäude dürfen sich Besucher und Gäste unter anderem auf Spezialitäten der saisonalen Küche freuen.
Das 21. VolksParkFest 3. Oktober 2012, Pizzicato Duo aus Pecz/Ungarn spielt die Europa Hymne

Wichtige Hinweise

Für das Marler Volksfest werden alle Zufahrtstraßen zum Volkspark gesperrt. Da die Parkplätze in der näheren Umgebung knapp bemessen sind, rät die Stadt Marl dringend dazu, für die Anreise zum VolksParkFest das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel (Linie 222) zu nutzen. Radfahrer aufgepasst: Auf den Parkbuchten vor der Overbergschule (Vikariestraße) stehen Abstellmöglichkeiten zur Verfügung.
Den auswärtigen Besuchern und Gästen wird empfohlen, die Parkplätze am Einkaufszentrum Marler Stern, am Rathaus oder am Bauturm an der Liegnitzer-Straße zu nutzen und sich von dort aus zu Fuß auf den Weg zum Volkspark zu machen.

Videos vom Volksparkfest




 
 
 
 

 
 

Verhöhnt der Betriebsleiter des Verkehrslandeplatz Loemühle die Marler Bürger?

Werbung für Gyrocopter am Verkehrlandeplatz Loemühle­
Werbung für Gyrocopter am Verkehrlandeplatz Loemühle

Es fühlen sich immer mehr Bürger in Marl von den Lärm bei Starts und Landungen, Platzrunden der Tragschraubern und Flüge der Fallschirmspringer am Verkehrslandeplatz Loemühle belästigt. Gerade in diesem Sommer war der Lärm an den Wochenenden besonders unangenehm.

Jetzt meldete sich Betriebsleiter Jürgen Kayser des Verkehrslandeplatzes Loemühle zu Wort und verweist auf ein im Jahr 2007 vom Kölner „Institut für Immissionsschutz ADU cologne“ erstelltes Dokument. Auftraggeber war die Flugplatzgesellschaft selbst. Dieses eigene Gutachten hat nach meiner Meinung ein Geschmäckle. Das diese Flieger nicht lautlos sind, liegt doch auf der Hand. Und die Bürger, die in der Nähe und Umgebung des Flughafens wohnen, werden auch mehr gestört.
Betriebsleiter Jürgen Kayser machte dann klar, wie ernst er die Proteste von Bürgern nimmt. Er hält die Beschwerden nicht für ein akustisches Problem, sondern für offensichtlich für Einbildung. "Sie hören das Geräusch und sehen gleichzeitig das langsame Fluggerät als Verursacher." Das führe zu einer verstärkten Wahrnehmung. Und "Wenn unser Flugplatz mitten in der Stadt liegen würde, würde uns niemand hören."
WIR für Marl meint, die Gyrocopter sind zum einen wegen ihres Knattern besonders störend und wegen ihrer langen Überflugzeiten. Sie brauchen von Horizont zu Horizont ungefähr fünfmal so lange wie eine Cessna, so dass auch die Anzahl der Flugbewegungen nicht zur Bewertung der Störung taugt.
Die Bürger sind durch die gestiegene Gesamtbelastung mit Recht noch mehr verärgert. Wer so wie die Betreiber des Verkehrslandeplatz Loemühle mit den berechtigten Protesten und Beschwerden umgeht, der verhöhnt sie nach meiner Auffassung. Die Stellungnahme von Betriebsleiter Jürgen Kayser des Verkehrslandeplatzes Loemühle ist eine Zumutung. WIR für Marl stört der gesamte von dem Flugplatz ausgehend Lärm. Sowohl die Lautstärke, als auch die Dauer des Lärms.
WIR für Marl fordert die Stadt Marl auf an Wochenenden Lärmmessungen der verschiedenen Flugobjekte in den um den Verkehrslandeplatz liegenden Stadtteilen durchzuführen. Selbstverständlich sind diese Messungen bei gutem Wetter vorzunehmen. Diese Lärmmessungen sind ohne jede Information an den Nutzern und Betreiber des Landeplatzes durchzuführen.

Werbung für Gyrocopter am Verkehrlandeplatz Loemühle
Werbung für Gyrocopter am Verkehrlandeplatz Loemühle

Ampel an der Kreuzung Hervester Straße/Sickingmühler Straße in Marl erhält neue LED-Technik

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Die Ampel an der Kreuzung Hervester Straße/Brüderstraße/Sickingmühler Straße erhält eine neue Signaltechnik und muss für den Einbau ab Montag (2.9.) voraussichtlich für zwei Tage außer Betrieb genommen werden.
Neben der Umrüstung auf die Strom sparende LED-Technik wird außerdem das Linksabbiegen an der Kreuzung neu geregelt.

Bauliche Umgestaltung

Weil das Linksabbiegen aus der Sickingmühler Straße und Brüderstraße an der Kreuzung in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen führte, wurde die Stadt jetzt von der Bezirksregierung im Rahmen der überörtlichen Unfallkommission zur baulichen Umgestaltung aufgefordert. Die Ampel erhält nun im Rahmen des Umbaus gesonderte Signale für alle Verkehrsteilnehmer, die von links kommend auf die Hervester Straße abbiegen möchten. Während der Bauphase ist das Linksabbiegen von der Sickingmühler Straße und der Brüderstraße auf die Hervester Straße nicht möglich; zusätzlich wird eine der beiden Geradeausspuren auf der Hervester Straße gesperrt. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Hervester Straße weiterzufahren und an der nächsten Möglichkeit zu wenden.
Stadt bittet um vorsichtige Fahrweise
Die Stadtverwaltung hat die Arbeiten bewusst in die verkehrsarme Ferienzeit gelegt. Dennoch wird um eine vorsichtige und umsichtige Fahrweise und besondere Rücksichtnahme auf Fußgänger und Radfahrer gebeten. Die Polizei wird vor Ort sein und die Arbeiten begleiten. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Dienstag, 3. September (17 Uhr), fertiggestellt.
Die Umrüstung von Signalanlagen auf die stromsparende LED-Technik war durch einen Ratsantrag der Bürgerliste WIR für Marl angeregt worden.
Die technischen Vorteile der LED-Leuchten liegen auf der Hand. Sie sind von den Verkehrsteilnehmern viel besser zu erkennen, besonders bei tief stehender Sonne und schlechten Sichtverhältnissen. Über diese Sicherheitsaspekte hinaus ergeben sich handfeste Vorteile. Der Energieverbrauch sinkt um etwa 50 Prozent, überdies sind die Wartungsintervalle viel länger.
In konventionellen Lichtzeichenanlagen müssen die Leuchtmittel aus Sicherheitsgründen spätestens nach sechs Monaten ausgetauscht werden. Die Lebensdauer der LED-Leuchten liegt deutlich darüber.
Der Austausch der Leuchten erfolgt immer dann, wenn eine Ampelsanierung wie jetzt ansteht.

Busbahnhof Marl, kein Aushängeschild für die Stadt

Die Scheiben im Wartebereich am Busbahnhof sind zum grossen Teil zerstört oder beschädigt. Die Fahrpläne und die Stadtplänen sind beschmiert. Vandalismusschäden im gesamten Busbahnhofsbereich. Der Marler Busbahnhof ist kein Aushängeschild der Stadt.
Das nahm Fritz Dechert von der Bürgerliste WIR für Marl zum Anlass einen Antrag an den Stadtrat für die nächste Ratssitzung zu stellen.

Der Antrag:

Der Bürgermeister erstellt in Zusammenarbeit mit der Vestische Straßenbahnen GmbH ein Konzept zur Vermeidung von Schäden durch mutwillige Beschädigungen am Busbahnhof Marl Mitte und an den Fahrgastunterständen.
Die Hersteller dieser Konstruktionen werden zur Beratung hinzugezogen.
Glasschäden am Busbahnhof werden im Einzelnen, Häufigkeit und Kosten, aufgeführt.

Der Bürgermeister informiert den Rat zukünftig umgehend/kurzfristig und schriftlich über Vorfälle von mutwilligen Sachbeschädigungen an städtischem Eigentum, Immobilien, Sportstätten, Friedhöfen etc. und Eigentumsdelikten, welche einen Wert von € 5.000 überschreiten.

Die zuständigen Gremien der Polizei werden um Information, Beratung und Hilfe gebeten.

Der Bürgermeister informiert den Rat über die Höhe des in den Jahren 2010 bis heute jeweils pro Jahr aufgelaufenen Gesamtschadens

Fritz Dechert in der Begründung :

Regelmäßig muss die Öffentlichkeit das Wachsen von Vandalismus durch eigenes Erleben und Veröffentlichungen in den Medien erschrocken zur Kenntnis nehmen.

Eine regelmäßige Information der in den Stadtrat gewählten Vertreter der Bürger durch den Herrn Bürgermeister unterbleibt bedauerlicherweise seit Amtsantritt, obwohl diese Kenntnis Grundvoraussetzung für Veränderungen und Auflösung bedrohlicher Situationen ist.

Rathaus Marl : Entscheidung über Denkmalschutz steht noch aus

 


Die Denkmalbehörden haben mit der Entscheidung, das Rathaus unter Denkmalschutz zu stellen, keine Eile. Sie räumen der Stadt Marl ausreichend Zeit ein, weitere Fakten zusammenzutragen und in Hinblick auf die beabsichtigte Unterschutzstellung zu bewerten und intensiv abzuwägen.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, zu dem jetzt die Stadt Marl Vertreter der Ratsfraktionen, des Kreises Recklinghausen als Obere Denkmalbehörde sowie Dr. Matthias Konegen, Referent für Baudenkmalschutz und Baudenkmalpflege vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, eingeladen hat. Die Bürgerliste WIR für Marl nahm ebenfalls an dem Gedankenaustausch teil.

Unterschutzstellung


Der Rat der Stadt Marl hatte im März eine Unterschutzstellung des Rathauskomplexes mit Mehrheit abgelehnt. Vorausgegangen war ein seit dem Jahr 2009 andauernder Prozess, in dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit ausführlicher Begründung die Notwendigkeit der Unterschutzstellung des Rathauses dokumentierte.

Aktueller Überblick


Das Gespräch im Rathaus diente dazu, allen Beteiligten in Rat und Verwaltung einen aktuellen Überblick über die Rahmenbedingungen, gesetzlichen Grundlagen und weitere erforderliche Gespräche zu geben. In der Diskussion wurde deutlich, dass es zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen zur Unterschutzstellung des Rathauses gibt. Während das Denkmalschutzgesetz NRW ausschließlich den künstlerischen, historischen oder sonstigen „Wert" eines Gebäudes abhebt, wurden seitens der grossen Fraktionen vor allem die Optik und die bereits vorgenommenen baulichen Änderungen angesprochen sowie die Sorge geäußert, dass Auflagen des Denkmalschutzes zu Einschränkungen in der praktischen Nutzung und zu erheblichen Mehrkosten bei der geplanten Sanierung des Gebäudes führen könnten. Dr. Matthias Konegen regte an, dass die Vertreter der Stadt ihre Bedenken fachlich begründen.

Sanierungsplanung


Die Vertreter der Denkmalbehörden stellten klar, dass für die Prüfung der Denkmalwürdigkeit und der Unterschutzstellung ästhetische oder finanzielle Aspekte keine Rolle spielten. Aspekte der baulichen Instandhaltung, der Nutzung oder des Umfeldes würden erst in der zweiten Verfahrensstufe nach der Eintragung des Rathauskomplexes in die Denkmalliste erfolgen. Dabei, so die Denkmalschutzexperten, sei grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dass im Zuge einer Sanierungsplanung bauliche Änderungen oder auch ein Abriss einzelner Ensembleteile notwendig und erlaubt werden könnten. Dazu führt die Verwaltung Vorgespräche mit den Denkmalbehörden auf allen Ebenen mit dem zeitlichen Ziel einer Klärung Anfang 2014.

Gutachten


Konkrete und verlässliche Aussagen zur Art, zum Umfang und zu den Kosten der geplanten Rathaussanierung soll ein ausführliches Gutachten liefern, das der Rates der Stadt Marl beschlossen hat und das noch in diesem Monat in Auftrag gegeben wird.

Denkmalschutzgesetz NRW:


§ 2 Absatz 1:
(1) Denkmäler sind Sachen, Mehrheiten von Sachen und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen. Die Vorschriften des Landschaftsgesetzes bleiben unberührt.

§ 3 Absatz 1
(1) Denkmäler sind getrennt nach Baudenkmälern, ortsfesten Bodendenkmälern und beweglichen Denkmälern in die Denkmalliste einzutragen; (...).